„I am feeling alright yeah-yeah!“ mit diesen Worten starteten wir die letzten Tage in die genialsten Abenteuer die man sich vorstellen kann. Waren wir am Anfang noch ein wenig skeptisch was dieser Surferverschnitt von Tourguide so alles weiß und vorhat, waren wir uns nach dem ersten Tag schon einig: Spaß und Action steht auf dem Programm =)
Am ersten Tag haben wir uns von Perth aufgemacht in Richtung Pinnacles,das sind alte Gesteinhügel und beschlossen,dass es anschließend erstmal an der Zeit ist uns sportlich zu betätigen. Und was biet sich da besser an als zu boarden?!? Nun haben wir leider keinen Schnee in Western Australia also benutzt man hier einfach die Sanddünen. Schnee ist eindeutig angenehmer im Gesicht ;-)
Dann fuhren wir „around the corner“ nach Kalbarri zum Übernachten.
Die ersten Tage wurden dann auch erstmal zum kennenlernen genutzt: wir hatten richtig Glück und haben eine kleine Gruppe von 11 Leuten erwischt,die sich in leider Exmouth nach einer Woche schon wieder trennen sollten, da die ersten wieder zur Arbeit mussten,und die Truppe somit mit 8Teilnehmern in Broome eintrudelte....
Lets see, ich gehe mal die Sitzreihen im Bus durch: da haben wir Winifred“Winni“,die Kanadierin, Chantal,die Frau aus Perth, Ashley und Anu aus England, Nicole“Nicy“ und Katrin, die eine Hälfte der Deutschen-Quote, James, der Engländer den niemand verstand, Andreas,der Herr aus München, der mich noch bis Darwin begleiten wird, Emily, die Krankenschwester aus Melbourne, Erin,die Taiwanerin und unsere Quoten Asiatin, tja und dann hab ich das Deutsche Quartet abgerundet. Dann war da natürlich noch „der Guide“-Damian, durch und durch Australier, kennt alle, redet mit allen und wo sich die Möglichkeit ergab hat er uns dazu angehalten unser Essen auf dem BBQ anzurichten.
Wenn ich jetzt zurückblicke auf die Tour verschwimmen die Tage total.Das ich weiß wann wir wo waren hab ich dem Programmheft und meinen(und den dazu bekommenen)viiiieeelen Bildern zu verdanken.
Am 2.Tag stand dann der Weg von Kalbarri zur Shark Bay auf dem Programm. Lockerflockig wurde ein „early start“ geplant um 6Uhr und siehe da, es hat sogar geklappt=) Dafür durften wir die nächsten Tage immer „ausschlafen“(=6.30am). Im Kalbarri National Park haben wir den Murchison Georg erkundigt und touristengetreu den Z-Bend und Natures Window abgearbeitet. Bevor wir dann wieder den restlichen Tag im Bus verbrachten mit Lesen und Spielen spielen.
Der dritte Tag Stand unter dem Einfluss der Delfine. Zur ersten Fütterung nach Monkey Mia wollten wir kommen, doch auf Grund einiger Nachzügler waren wir erst recht spät da und konnten nur aus der 2.Reihe zuschauen. Gut,dass es eine Stunde später eine 2.Fütterung gibt und die Touristen diese meist nichtmehr ansehen wollten, so hatten wir das Glück ganz vorne zu stehen und ich durfte dem Delfin Nicy einen Fisch geben. Dann ging es weiter zu den Haien der Shark Bay, welche uns ein freundlicher Mitarbeiter mittels Fleisch aus den Tiefen des Beckens hervor lockte. Den Abschluss des aktiven Tages bildete ein Besuch am Shell Beach,den wir am Tag zuvor aufgrund unserer Verspätungen verursacht durch einen Plattfuss am Bus einer anderen Gruppe,den unsere Guide erst als nicht so schlimm befand,dass wir sie bis zur nächsten Haltebucht „around the corner“(=100km) begleiteten und dann wechselte er ihn mal eben. Am Shell Beach versucten wir uns an ersten Gruppenfotos in springender Form und hatten einen heiden Spaß,da es nie rechtzeitig fotografiert werden konnte... Wir mussten einem in der totalen Einöde lebendem Menschen (dagegen ist Kleinwörden eine pulsierende Stadt)aus der nächsten Ortschaft erstmal Bier mitbringen, wenn man 100km von der Zivilisation entfernt wohnt freut man sich auch total über jeden Touristenbus der vorbei kommt...
Die nächsten Tage standen unter dem Motto“SCHNORCHEL“, eindeutig eine meiner liebsten Beschäftigungen. Sind wir am Montag noch mit einem Glas Bottom Boat ans Ningaloo Reef rangefahren um Schildkröten zu betrachten und mit den Fischen zu Schnorcheln, so konnten wir am Dienstag vom Strand(Turqouise Bay)aus in unseren Schnorchelklamotten(ja,es war kühl und wir haben uns Anzüge geborgt...)auf Fisch und Schildkröten suche gehen und so kam es dann auch,dass ich mit einer Schildkröte einen Trip für 10Minuten mit Tauch und Schnorchelphasen unternahm, einfach richtig „spectacular“ ... Den kompletten Tag am Strand zu verbringen wäre ja langweilig, also entschlossen wir uns den ECO Leuten in Exmouth ein wenig über die Schulter zu gucken und fuhren zum Whale Watching am Abend. Die Wale kamen dicht ans Boot ran,aber fotographieren lassen wollten sich die Mama und ihr Baby nicht...So hatten wir mehr Zeit Bilder vom wunderschönen Sonnenuntergang zu schießen=)
Am Mittwoch stand dann der Abschied von der Zivilisation und ein „Fahrtag“ an, was bedeutet viele Seiten lesen zu können und die wunderschönsten wechselnden Landschaften erleben zu können und ab und zu zu schlafen. Als wir dann am späten Nachmittag im Karijini National Park unnser Lager für die nächsten 3Tage aufschlugen waren wir alle begeistert. Der National Park mit all seinen Schluchten und Pflanzen hatte etwas von Faszination und Magie an sich.
Dort begann dann auch unsere Challenge: Bis zur Ankunft am Samstag auf er Pardoo Ranch wird nicht geduscht(wer das durchhielt gewann die halbe Challenge) und es wird in jedem Pool in den Gorges die wir erwandern geschwommen. Von unserer anfangs 9Personen großen Challengegruppe hielten 6 eisern durch....Man,kam da Festival feeling auf=)
3Tage lang kletterten, rutschten, hüpften, schwammen und spielten wir im National Park. Hier lass ich einfach mal die Bilder sprechen,man kann das einfach nicht beschreiben wie genial das war... Mal im Regen, mal im Sonnenschein, aber immer mit viel Spaß und dem Ziel beim freien Klettern nicht ins Wasser zu fallen. Das ging auch (fast immer) gut...Gott-sei-Dank überlebten alle Kameras=)
Am Samstag hieß es dann auf zur Pardoo Station mit einem kleinen Stopp in Port Headland um Lebensmittel einzukaufen, einer Eisenverarbeitung zuzuschauen beim Lunch und dann den Abend bei gechillten BBQ ausklingen zu lassen und das Lagerfeuer zum aufwärmen nach dem Regen zu nutzen. Leider wurde der Plan schnell dorthin zu düsen von einem Plattfuss eines Busses der die Tour parallel zu uns fuhr verhindert,da wir als nette helfende Gruppe natürlich den Reifen der anderen wechselten=)
Von der Pardoo Ranch sollte es denn via 80Mile Beach nach Broome gehen am Sonntag. Hier sammelten wir auch ersteinmal wunderschöne Muscheln und machten viele Fotos.
Als letzte gemeinsame Mahlzeit nahmen wir Sandwiche zum Lunch zu uns im Park von Broome, aber schnell war klar wir würden uns zu sehr vermissen, also wurde sich mit allen am Abend zum Sunset am Cable Beach verabredet, wo wir den „schönsten Sonnenuntergang Australiens“ sehen konnten. Nun sind die meisten schon abgereist und die übrigen treffen sich ab und zu um gemeinsam Kaffe zu trinken oder Eis zu essen(bei 37Grad eher ratsam ;-) ...
Heut Abend steht ein Besuch in Australiens ältestem Kino an, das wird gut=)
Morgen geht die Tour dann weiter, mal schauen wer dann mein Guide wird und ob außer Andreas und mir noch jemand die Tour mitmacht. See you!
also ich finde es ja sehr schön, dass du eine chantal getroffen hast :) liebe grüße cho und weiterhin viel spaß
AntwortenLöschenund ich finde es sehr schoen, dass eine canadierin an board ist...
AntwortenLöschenklingt alles super lustig, und die bilder sind voll schoeeeen!!! viele liebe gruesse, uti